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Unter dem Adel: die Welt nicht im Dreck

In Im Vergleich zu heute - der Adel edel on Juni 26, 2010 at 7:12 pm

26.6.2010

ca-canaris, München

Der Adel wäre nicht auf die Idee gekommen, die Welt zu industrialisieren, sprich die Massen auf das Niveau primitiver Güterversorger und Güterverbraucher hinabzudrücken.

Die französische Revolution (Ende des 18. Jahrhunderts – Ausgangspunkt für grundlegend weltverändernde Entwicklungen) gestaltete sich zu einem Eigentor für die Weltzivilisation. Es ist auch zu behaupten, dass es zu den beiden Weltkriegen sowie zum Holocaust unter dem Adel nicht gekommen wäre. Nicht zu dem GIGA-UMWELT- und WELT-ZERSTÖRUNGS-Kurs (Beispiel: das Ölmonster im Golf von Mexiko, welches sich zu apokalyptischen Dimensionen ausdehnt , dazu mehr unter . . . .).  So betrachtet: man stirbt bald und ohne jemals Held gewesen zu sein (sprich was Wichtiges gemacht zu haben).

Auch die Banker wären der Welt erspart geblieben. Damit das kapitalistisch-egoistisch, von oben her aufoktroyierte Finanzprinzip, über dieses die Plündercliquen zusätzlich abkassierten.

Die natürlichen Lebensgrundlagen – keine Frage, die wären intakt. Damit das Wichtigste überhaupt.

Heute sind in weiten Teilen Mitteleuropas die Böden und Gewässer sektoral tot. Und die Menschen kommen in der Regel in einer Art daher, dass es einem graust.

Die Hetzerei um Gelder, nur um den Lebensunterhalt zu finanzieren (was in frühren Jahrhunderten keinen so großen Aufwand verursachte), nur um so tun zu können, als sei man wer (und ist doch nur ein feiger, schwacher Mensch), hat erbärmliche Ausmaße angenommen.

Ganze Staatenketten gehen in die Knie. Der von Banken, britisch-amerikanischen Hedgefonds ausgelaugte deutsche Staat wie ein Hartherziger. Die SZ berichtet heute („Deutsche Botschaft: Begrenztes Mitleid im Paradies“), dass die Deutsche Botschaft in der Dominikanischen Republik ihre eigenen Deutschen verhungern, verelenden lässt.

Der deutsche Staat ist mit gewissen Bänkern der Hochfinanz teilidentisch! Und zwar so, dass er kein Staat mehr ist (so auch Dr. Schachtschneider, Professor für Öffentliches Recht am Lehrstuhl der Universität Erlangen – inzwischen pensioniert).

Demgegenüber hatten sich die Feudalherren geradezu fürsorglich benommen. Das Leben war streckenweise hart. Gewiss. Jedoch gab es reichlich Land und Seen, Flüsse, in denen sich das Leben schier unzerstörbar zeigte. Jedenfalls eine billige Wohltat für die Menschen von damals. Die Natur formte die Menschen schön. Der Zahlencomputer macht sie kalt.

Heute ist das alles vorbei: allein der Otto- und Dieselmotor hat das Leben ruiniert. Er reichte für sich genommen dafür aus. Der Verbraucher Mobilität gestaltet sich inzwischen längst zu seinem Bumerang.

Der Adel erwies sich jedoch auch als verführbar: Banker schlichen sich in Ministergewändern verkleidet an ihn ran und unterwühlten diesen edlen Stand, dessen Kriege im Vergleich zu denen, die nach ihm kamen, wie Zauber- und Schattenspiele anmuten.

Die Weltkriege führten in eine wüste Angelsächsisierung, vor allem Verbankung Kerneuropas hinein, die dem Kontinent – wie überall ersichtlich – das Genick brach. Wer heute das ehemals edel-romantische München aufsucht, der trifft auf kommerzielle britisch-amerikanische Lebensstile, dass einem das Hören und Sehen vergeht. Aus den Lautsprechern von Autoradios baut sich Angelsächsisches zu Monsteraudiowolken auf, denen man kaum entkommt. Aus Europas Landen schallt es primitiv-angelsächsisch. Es ist ja nicht mehr das Land der Kennedys, das nach Europa rüberschallt.

Und gleichzeitig dröhnt es aus der Flugzeuge Düsenmotoren, welche Chemikalien und Psychopharmakas über`m Land abstreuen. Die Bevölkerungen bemerken`s nicht.

Die Massen lassen sichs`gefallen, FN(1 . Das ist ein Horror. Sie stellen nicht fest, dass sie den Weg in Internierungslager schon alleine finden. Am Ende steht das Elend: denn der wüste Verbrauch von Ressourcen muss Folgen und Kettenreaktionen (wie die im Golf von Mexiko) haben.

Dreck zum Überdruß!

ca-canaris

____________________

FN(1   Koeppls lassen sich seit 1 9 4 1  nicht hinters Licht führen (und werden dafür schwerstens observiert, geblockt, auf dass sie ja zu keinen Geldern kommen), dazu in der antaris.tv . . .  sowie unter . . . .

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