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VORBILD: Die KENNEDYS und Das GRUNDGESETZ

2.11.2008 01.30

Warum wurde unsere Welt so schlecht? Warum konnte sie derart manipuliert werden?

Warum sind viele Religiöse Todessehnsüchtler?

Warum hilft die bloße Harmonie im engsten Bereich und Raum nicht aus der Krise und vor kommendem Unheil?

Warum sollten die Bürger den Kennedyschen Grundsätzen folgen, die auch die des Grundgesetzes sind, um dem Unheil zu entgehen?

c.antaris

Wer durch die deutschen TV-Sender zappt, erfährt einen Wirrwarr an Ansichten und Ideologien. Die meisten Ideologien sind die des Materialismus, Egoismus. Aber auch die der Todes- und Tötungssucht. Abenteuerlust spielt im TV auch eine große Rolle: da stürzen sich Waghalsige (die sich als echte Männer wähnen) von Brücken, kurz vor dem Aufprall aufgefangen durch ein starkes federndes Seil. Andere klettern im Hochgebirge selbstquälerisch Steilhängen im 90 Grad-Winkel hoch. Wiederum fordern sich in Redeschlachten und machen dort ihren Gegner nieder. Eine andere Gruppierung in der Gesellschaft sieht im Straßenfeld Genugtuung, den Gegner – und der kann jeder sein, der ihr in die Quere kommt – auszutricksen. Wie im Straßenverkehr, dann auch im Geschäftsverkehr. Dann auch im Privaten.

Es hat eine Art von Gurus im TV (TV München, Lejeune genannt), die über irgendwelche Professoren (wie in einer Sendung „Brennpunkt-Motivation“ vom 1.11.2008 um 21.00 Uhr) den Menschen einreden, wer Probleme habe, unzufrieden sei, gar angegriffen werde, mit dem es nicht stimmen könne.

Demnach müssten Juden im Dritten Reich – wird dieser These gefolgt – psychische Defekte gehabt haben, da sie verfolgt und abtransportiert werden konnten – ohne Widerstand der Restbevölkerung. Gleichermaßen kritisch gesehen werden müssten – ginge es dieser Seichtansicht gemäß – ehrenwerte Widerständler wie Scholl, Schmorell, Probst, Stauffenberg und Elser.

Lejeune verbreitet damit gefährliches Denkzeug. Er geht mit der Ummäntelung seiner Feigheit dermaßen weit, dass er nun über diesen Sender auch andere anzustecken versucht. Die Münchner Stadtbevölkerung zeichnet sich ohnehin schon durch eine resistente Unwehrhaftigkeit und Wahrnehmungsunfähigkeit aus, wo es doch das Deutsche Grundgesetz regelrecht anders erachtet: Art. 20 GG wie immanent andere Artikel des Grundgesetzes verlangt das aktive Eintreten für das beste Regelwerk, das Deutsche jemals besaßen; ein Eintreten innerhalb der Gesellschaft. Lejeune jedoch will das Besorgen des privaten Eigenheims (synonym für Spießigkeit) zum Maß für alle Dinge machen und damit unzulässig hochwerten.

Tatsache ist: er macht das Wegsehen zum Apodiktum. Und Professoren bzw. Priester nicken bei.

Der Mann gehört wegen Verführung des unmündigen Bürgers von seiner Infiltrationsmaschine abgezogen. Lejeunes Lebenslauf könnte auch als der eines Opportunisten diagnostiziert werden. Kein Vorbild für einen echten Christen, kein Vorbild für den, der Lehren aus der schlimmsten Geschichte der Deutschen gezogen hat.

Es ist klar: wer in diesen Zeiten wie den unsrigen sich so verhält wie Mitglieder der Waffen-SS, der hat eine zeitlang kaum was zu befürchten. Der Vergleich mag hart erscheinen. Angesichts des Ausmaßes an Zerstörungen, welche die scheinbar hoch entwickelte Gesellschaft am globalen System angerichtet hat, ist der Vergleich nur als zutreffend zu bezeichnen. Denn wenn es mit der Feigheit, sprich Wehrunfähigkeit, der vielen Deutschen so weiter geht, landen sie mal wieder mehr oder weniger alle im Graben oder unter Schutt und Asche – wie 1944/1945 gehabt.

Warum wurde unsere Welt so schlecht? Warum konnte sie derart manipuliert werden?

Ganz einfach: weil die, die sich als gut wähnen, stockfeige sind, weil sie die Schlechten gewähren lassen, weil sie wegsehen wie Lejeune und einige seiner TV-Gäste.

Man nehme eine treffenden Vergleich:

Wir befinden uns allesamt auf einem Schiff. Auf diesem wird auf der Kommandobrücke verrückt gespielt; der Kurs, der gefahren wird, ist todbringend. Lejeune ist an Bord mit seinem Sender. Unter Deck lullt er die Passagiere ein, die statt herumzusitzen und herumzuträumen besser das, was sich auf der Kommandobrücke so abspielt, in Augenschein nehmen sollten, die dann vielleicht auch erfahren würden, dass längst schon die Bordwände angebohrt werden und das Schiff auch schon deshalb bald auseinanderzubrechen droht.

Die Frage ist damit beantwortet: eine deutsche Bevölkerung, welches die Manipulateure stärkt, ermöglicht die Wiederkehr des Unseligen, sprich des hässlichen Deutschen, der letzten Endes mit Stiefel traktiert und marschiert, der in seiner schlimmen Psyche dem Todestrieb folgend, Elend und Not übers Land kommen lässt.

Warum sind viele Religiöse Todessehnsüchtler?

Auch das ist beantwortbar: Die herrschende Religion trägt starke Züge zum Fatalistischen. Das Gewährenlassen und Zusehen hat sie im Dritten Reich gezeigt und zeigt sie seit langem nun schon wieder. Dahinter steckt eine Art von Masochismus, eine Sehnsucht nach Erlösung, die dem Land leider nicht durch einen wandelnden Jesus Christus, dem Erlöser, zuteil wird. Denn wie sollte denn auch ein Sohn Gottes sich für eine morsche Gesellschaft einsetzen wollen? Eine Gesellschaft, die wartet und wartet und kaum etwas Entscheidendes unternimmt, kann nur als Todesgesellschaft eingestuft werden. Sie riskiert schon wieder den Tod von Millionen Kindern.

Viele Christen hegen eine merkwürdige Auffassung vom Leben: sie bringen es fertig, am Vormittag in der Kirche um Gnade flehen (das war zumindest früher vielfach so – heute gehen sie ja nicht mal mehr zu den Messen), zu Mittag sitzen sie in Bierkneipen und schlingen Fleischliches in sich hinein, zu abend und nächtlich geben sie sich dann schon wieder der Fleischeslust hin; am nächsten morgen sitzen sie in ihren breitreifigen PKW`s und drängen den Nächsten aus lauter Hass- und Rachsucht in die Nähe eines Straßengrabens.

Eine Gesellschaft, welche es zu diesem Ausmaß an Mitweltzerstörung kommen ließ, kann nur als hochgradig suizid bezeichnet werden. Dass sie sich an die Lebensregeln, welche das Grundgesetz aufstellte, nicht hält, das beweist sie jeden Tag zu jeder Stunde in Millionen von Fällen.

Das kann als kollektive Todessehnsucht bezeichnet werden. Und das sollte so auch. Kardinal Marx hat die Gefahr erkannt. Er handelt zum Nutzen des Grundgesetzes und der Gemeinschaft – und zwar aller. Sein neuestes Buch richtet sich klar gegen kapitalistische Ausgeburten, während Lejeune – oder wie er heisst – diesen Ausgeburten hinter den Kulissen recht nahekommt.

Warum hilft die bloße Harmonie im engsten Bereich und Raum nicht aus der Krise und vor kommendem Unheil?

Das dürfte inzwischen beantwortet sein. Wie auch sollte ein Familienvater sein Grundstück, auf dem das Haus der Familie steht, vor den Fluten von außen schützen können, wenn die es mit einer Sturzflut unterspülen? Es gibt Zeiten, da müssen Väter die Deiche draußen schützen. Das nicht erst dann, wenn die Fluten unterwegs. Auch das lehrt das Grundgesetz und nicht Lejeune mit seiner aberwitzigen Idee, die so manchen gefallen mag, jedoch als regelrechte Falle zu bezeichnen ist.

Warum sollten die Bürger den Kennedyschen Grundsätzen folgen, die auch die des Grundgesetzes sind, um dem Unheil zu entgehen?

Dem Unheil können sie heute – wohl die meisten – nicht mehr entgehen. Denn weltweit sind unermessliche Gefahrenherde aufgelaufen: es mag Inseln geben der Glückseligkeit. Frage ist nur, wie lange noch. Denn das Wetter schlägt zu, die Meere steigen von Jahr zu Jahr und das wird sich beschleunigen. Der Kapitalismus, dessen Kind Lejeune auch ist, hat zugeschlagen. Nun ist wichtig, dass es große Politiker gegeben hat, die vor dieser Entwicklung gewarnt und gesagt hatten, dass der Bürger in erster Linie für das Land einzutreten hat und nicht für sein Eigentum. Das Deutsche Grundgesetz verlangt nämliches im Art. 14 Abs. 2 GG: „Das Eigentum soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen“. Lejeune soll dieses lesen.

John F. Kennedy ist eine allgemein anerkannte, geschätzte Persönlichkeit. Hätte er Gelegenheit gehabt, seine Politik zusammen mit seinem Bruder Robert Kennedy fortzufahren, würde er die Weichen in der Weltgesellschaft auf grün und positiv gesetzt haben. Die Kennedys hatten auch vor den ökologischen Gefährdungen gewarnt.

Warnungen sind keine Negativismen, wie Lejeune und andere scheinbare Positivdenker das hinzustellen versuchen. Warnungen sind lebensdienliche Elemente und Vorgänge. Gäbe es diese nicht, bräuchte es auch keine Nebelleuchten und Warnlampen im Straßenverkehr.

Was nur ist in diese Schein-Positiven gefahren, die versuchen, eine ganze Nation zum Wehsehen zu verleiten, was teilweise schon so der Fall? Man denke an Autoren aus der esoterischen Richtung bzw. New-Age-Ecke wie Sonntag & Co. Nichts gegen Schwingen und Singen, das ist bestimmt gut! Jedoch darf es dabei nicht bleiben. Wie lächerlich auch ein Priester, welcher zelebriert, während draußen ein Kind um Hilfe fleht. Wie lächerlich eine Gesellschaft, die sich christlich wähnt, während es den meisten in der Gesellschaft miserabel geht, ebenfalls um Hilfe nachsuchen.

Wie kann sich eine Kirche halten im Glanz und Gloria, wenn viele, allzu viele, darben, hungern, verfolgt werden?

Da es viele in der Kirchenhierarchie hat, die dem Nächsten dienen (das Antlitz Gottes in ihm wiedersehen), kann die Kirche selbst als wertvollstes Mitglied einer Gemeinschaft erkannt und anerkannt und beachtet, hochgeschätzt sein.

Damit hat es sein gutes Bewenden. Noch ist diese Gesellschaft nicht ganz verloren!

c.antaris

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